25 Jul 2014

Prüfungszeit. Kaum ist eine Klausur rum, nähert sich schon die nächste mit viel zu großen Schritten. Dabei hat man doch gerade erst den Stapel Skripte vom Schreibtisch zusammengesammelt und ins Regal verbannt – und schon soll man wieder dort hin zurück und sich durch den nächsten Haufen Aufzeichnungen kämpfen? Ich zumindest kann das nicht. Am effektivsten lernt es sich bei mir ohnehin erst mit der Zeit im Nacken, deshalb brauche ich ab und an einen freien Tag. Und der sieht so aus:

   
1) lange schlafen
2) mit belanglosen Dingen den Tag vertrödeln, etwa: das Basilikum umtopfen (es blüht!)
3) abends mit Wein und Eis durch die Stadt


I'm currently in the middle of this semesters exam period. Yesterday, I left my books on the table and took a day off, this is what it looked like.

16 Jul 2014

Die Senderliste ist schon zwei mal hoch und runter gezappt und Werbung schauen ist immer noch die beste Alternative? Und da sitzt man jetzt auf dem Sofa, und hat keine Ahnung, was man tun soll.

Ich hab die Lösung: Pompoms basteln! (wer mir auf Instagram folgt ... nein, schlechter Scherz. Ich kann mich nach wie vor nicht dazu durchringen, tagtäglich mich oder mein Essen zu fotografieren, aber immerhin ist eines meiner mickrigen 25 Fotos ein Bild mit Pompom). Die Dinger machen sich super als Sternenhimmel-Ersatz im Schlafzimmer, Deko für Garten-Partys (Bilder vom Fest folgen) und geben zusammen mit der Katze im Gästezimmer zwischengelagert ein schönes Motiv ab. Wer jetzt Lust aufs Nachmachen bekommen hat, schaut am besten bei Madeleine vorbei, denn besser könnte ichs nicht erklären.
Doch bevor ihr alle in den Bastelladen verschwindet, möchte ich noch eines von euch wissen: Wenn in zwei Wochen bei mir endlich die Semesterferien beginnen, was für Posts wünscht ihr euch verstärkt? Mehr analoge Fotografie, Alltags-Schnappschüsse, Mode, Wohnung, Bastelei, oder was immer euch einfällt. Eure Meinung ist gefragt!


Still looking for something to do, when there's again nothing on TV? How about making those Pompoms? I love using them as party decoration or hanging them above your bed as "starry sky". The ones I made are temporarily stored in the guest room, so when I opened the door to find the cat having loads of fun with them, I quickly took a few pictures. Interested in making some yourself? For a how-to, check out
Madeleines wonderful tutorial. 
And there's something else I'd like to know from you: When my semester break finally starts in two weeks, which posts would you like to see more of? Analog photography, everyday shots, fashion, DIY, recipes? Let me know :)

30 Jun 2014

trousers: asos | jumper: thrifted | backpack: fjällräven | sandals: birkenstock | jewellery: thrifted

18 Jun 2014

Als ich vor einem halben Jahr erneut mein WG Zimmer gegen die gemeinsame Wohnung mit dem Freund getauscht habe, wusste ich: Der Luxus eines eigenen (!) Wohnzimmers (!) verlangt einen Servierwagen. Wenn man mal außer Acht lässt, dass so ein Teil nicht gerade praktisch ist, denn a) ist ein Wägelchen in der Sonne nicht der beste Platz für offene Weinflaschen und b) staubt alles ohne Ende zu, ist der bar cart wunderbare Stellfläche für das bunte Durcheinander, das sonst nirgends Platz findet (wer entdeckt Olaf, das Einhorn?).

Unser Exemplar habe ich für wenig Geld auf Ebay Kleinanzeigen gefunden, aber auch auf großen Flohmärkten gibts jede Menge davon. Von dort sind übrigens auch die meisten der Schalen, Gläser und Boxen.
Das Bild im Hintergrund, mein treuer Begleiter, war ein Geschenk meines Bruders. (Denjenigen, die diesen Blog schon länger lesen, kommt es vielleicht bekannt vor, der Rest schaut hier und hier). Den pseudo-Rahmen habe ich aus bronzefarbenem Washitape geklebt, damit das Bild nicht immer so trist mit Tesafilm von der Wand baumelt (und günstiger als echte Bilderrahmen ists allemal). // Ich hoffe euch gefällts, habt eine schöne Woche!








As soon as the boyfriend and I knew we were going to move together, I decided: I want to have a bar cart. A bar cart isn't something you put in your tiny shared flat room, but its the perfect little thing when your lucky enough to have your own living room. We found ours on a small ads website for almost free. The glasses are my boyfriend's ones and Olaf the Unicorn lives with me ever since summer 2012. The ones of you, who read my blog for quite a while now might recognize the picture on top given to me by my brother, which has moved with me into every single appartement, I lived in so far (e.g. here in my London room). The frame is taped on the wall with copper looking washi tape. Hope you like it! xx

9 Jun 2014

 
Genießt den Sommer!

1 Jun 2014

1. Es war ein schleichender Prozess, aber heute kann ich sagen: Ich mag diesen 60er Jahre Betonklotz mit seinen Ecken und Winkeln, in dem man auch nach zwei Jahren Studium immer noch neue Wege findet (ich schwöre, das ist wie in Hogwarts, die Treppen verschieben sich!): Die Uni. | 2. M und Trixi. | 3. Wohnungs- einblicke: Zum Paletten-Sofa hat sich vor kurzem das obligatorische Weinkisten-Regal gesellt. | 4. Nudeln muss man bei uns in einem unglaublich komplizierten Balance-Akt mit einer an den Topf gepressten Gabel abgießen, weil ich mich weigere, das nur zu schöne Nudelsieb als Obstkorb aufzugeben. | 5. Trixi and the Gang. | 6. & 9. Prokrastination, fortgeschrittenes Level: Macht deutlich mehr Spaß, als trockene Theorie-Texte zur Farbenlehre nur zu lesen: Die Illustrationen gleich mit abzeichnen (hier: Otto Runges Farbenkugel). | 7. Ob das wohl für ausgeprägtes Hygienebewusstsein spricht? Darf ich vorstellen: Uschi, die Abflusspflanze, die drei Tage lang ein erfülltes Leben inmitten dampfend heißen Spülwassers genoß, bis ich aus Versehen einen Topf auf sie gestellt habe. | 8. Die Fellkugeln und eine genervte Katzenmama. || Habt einen guten Start in die Woche! :)

1. The ugliest university that I nonetheless like. (Probably mainly because it sometimes feels like being in Hogwarts with its moving stairways and abandoned corridors, and I still stumble upon new paths even after two years of studying here.) | 2. Trixi and M. | 3. Diy bookshelf made from wine crates. | 4. After finally having bought a noodle strainer, I refuse to use it for its original purpose, as it does just such a great job as a fruit bowl. | 5. Trixi and the Gang. | 6. & 9. Advanced procrastination technique: Instead of reading dry theory about chromatics, I decided to instead copy the illustrations in the book. (this one here's Otto Runges color-sphere) | 7. I'm not quite sure whether this speaks of a high level of cleanliness in our kitchen haha. Let me proudly present: Uschi, the plughole plant. She had a fulfilled life for three days until I accidentally put a pan on top of her. | 8. The furballs and one bugged mommy. || Enjoy your week folks!

24 May 2014

Pictures from a long lost roll of film. (summer/autumn 2013)

2004: Amelie steht wippend neben ihrer Mama an der Kasse im Spielzeugladen, während die der Kassierin ein kleines, silbern schillerndes Päckchen übergibt. Yu-Gi-Oh Sammelkarten. Voller Vorfreude folgt der Blick des Mädchens dem Weg der Karten über den Ladentisch. Ob wohl tatsächlich eine holografische dabei sein wird? (denn mal ehrlich, das waren die coolsten) Oder, und ihr Herz macht einen kleinen Sprung beim Gedanken daran, ist es endlich der weiße Drache mit eiskaltem Blick? Nein, vermutlich nur wieder die Fallenkarte, die sie schon vier mal hat. Die kleinen Finger grabschen nach der raschelnden Perforation. Folie wegfieseln, die neuen Karten mit den noch glatten Rändern fest in die Hand geschlossen – und umgedreht. 

2014: Ich stehe an der Kasse im Drogeriemarkt und hole einen monatelang vergessenen Film vom Entwickeln ab. Als ich den Umschlag mit den Bildern entgegen nehme, fühle ich mich plötzlich, als wäre ich wieder zehn.

15 May 2014


Zitat Amelie, 24.April 2014: "[...] und melde mich bald zurück mit einem kurzen Reisetagebuch aus dem schönen Prag". Memo an mich: Keine Dinge versprechen, die ich nicht halten kann. Es tut mir sehr leid ihr Lieben, das Uni-Biest hat wieder um sich gegriffen und dabei meine ganze Freizeit gefressen. Trotzdem besser spät als nie: 3 Tage in der Tschechischen Hauptstadt - im Frühling und mit viel Sonne, so mag ich das. || 
1. Unterwegs in Praha 2: Bio Zahrada rechts im Bild macht übrigens lecker Quiche und hat den schönsten Innenhofgarten! | 2. Picknick im menschenleeren Park eines kleinen Museums. | 3.&10. Mit Tram und U-Bahn von einem Ende der Stadt bis ans andere. | 4. Wie ein Regensburg in groß - Moldau und Karlsbrücke. | 5.&11. Erholen im Hostel, das mehr Abenteuerspielplatz war, als Schlafplatz - vor allem aber äußerst willkommene Alternative zum Totalreinfall davor: Das von uns gebuchte Hostel war zentral gelegen, günstig, und hatte erst im Dezember nach einer Komplettrenovierung neu eröffnet. Soweit so gut, als wir nach 40 Minuten Warterei vor verschlossenen Türen dann aber unsere Zimmer sahen, war die Euphorie schnell weg. Denn die - und ich würde drauf wetten - wurden seit der Neueröffnung auch nicht mehr geputzt. Also schnell zurück zur Tourist Info und in dieses Hostel eingecheckt - kann ich nur weiterempfehlen. | 6.7.8. & 12. Da schlägt das Altbauherz höher: Zu Fuß durch die Stadt. | 9. Eine Lektion, die ich partout nicht lernen will: In fremden Ländern gehe ich unglaublich gern in Supermärkte, um landestypisches Essen zu kaufen - vor allem an den bunten Riegelchen in der Süßigkeitenauslage schaffe ich es nie vorbei. Und, egal wie schön sie auch aussehen mögen: Sie schmecken immer scheiße. || Habt eine schöne Woche allerseits, wir hören uns!