17 Dec 2014

LEIPZIG PHOTODIARY

übers Wochenede das erste Mal in Leipzig - ich bin ein bisschen verliebt!
(entschuldigt deswegen auch die Fotoflut und viel Spaß beim Durchscrollen!)

Untitled Last weekend I visited a friend in Leipzig for the first time - and fell in love with the city ♥
(I hope you don't mind the flood of images, have a wonderful remaining week everyone!)

7 Dec 2014

coat: old (similar, similar) | jumper: zara (similar) | scarf: asos | jeans: mom's old levis (similar, similar) | shoes: vans | backpack: fjällräven
 
Hallo zusammen! Heute melde ich mich mit einem Outfit und zwei neu entflammten Liebschaften, die mir letztens beim Klamottenkisten durchwühlen in die Hände gefallen sind: Zum Einen der gemusterte Mantel, den ich dank neuem Schal am liebsten täglich tragen möchte. Zum anderen die Karottenjeans aus den 90ern von der Mama, die ich bis jetzt immer nur zum Zimmer streichen und an den Tagen getragen habe, an denen man den Fuß eh nicht vor die Tür setzt. Eigentlich viel zu schade, wie ich jetzt finde, deswegen durfte die alte Levis, die jeden Hintern riesig macht und noch dazu 5cm Beinumfang mehr oben drauf legt, dafür aber ziemlich lässig daherkommt, wieder in meinen Kleiderschrank ziehen. Eingenäht und mit umgeschlagenem Bein macht sie sich auch im Alltag recht gut, und ich sags euch, saubequem ist das Teil auch noch!
Und jetzt wünsch ich euch allen einen schönen restlichen 2. Adventssonntag, wir lesen uns nächste Woche :)

30 Nov 2014

Home sweet home

Auch wenn ich jetzt wie meine Oma klinge (aber ein Post über Einrichtung ist ja sowieso schon super spießig): Wie die Zeit vergeht! Seit fast einem Jahr wohnen mein Freund und ich schon in der gemeinsamen Wohnung. Dabei kann ich mich noch genau daran erinnern, wie ich mich nach dem Einzug letzten Januar gleich voller Vorfreude ans Basteln und Werken gemacht habe - wirklich zufrieden war ich mit dem Ergebnis aber nie. Dem Übermut der ersten Wochen folgte ein schwüler Sommer, in dem ich den Werkzeugkasten zusammen mit meinen Ambitionen in die Ecke warf und die Wohnung ihrem unfertigen Zustand überlies.
Jetzt, als die Tage kürzer wurden, wuchs aber auch der Wunsch nach dem gemütlichen Zuhause wieder, das ich mir im Kopf immer ausgemalt habe. In letzter Zeit habe ich also jede Menge Kissenbezüge genäht, die Wohnzimmerwand gestrichen (nachdem uns die Farbe, die wir vor acht Monaten gekauft haben, schon so gut wie eingetrocknet war) und die Bücher im Regal nach Farben sortiert, haha. Und ich muss zugeben, so langsam fühlt es sich tatsächlich nach unserer Wohnung an und nicht nach dem lieblosen Etwas, das es einmal war. Dem Fischgrätparkett aus meinem alten Zimmer trauere ich zwar noch immer hinterher, ansonsten mag ich es hier aber sehr gern. Ich hoffe, ihr auch!
  Die Europaletten sind mir aus dem alten WG-Zimmer gefolgt, allerdings haben sie eine Wandlung vom Bett zum Sofa durchgemacht (denn darauf schlafen ist auf Dauer leider wirklich nicht bequem). Couchtisch und Pflanzkorb sind von Ikea, der Kelim-Teppich über Etsy aus der Türkei. Die gottgleiche Figur mit der Monobraue und den unterschiedlich großen Brüsten bin übrigens ich, gebastelt vom Freund. 
Habt einen schönen ersten Advent, wir lesen uns!

I can't quite believe that it's already been a year since the boyfriend and I moved in together. Since then, our apartment has changed quite a lot. When we first moved in, I was more than motivated and with a thousand plans in my head I started drilling and painting. Quickly I had to realise that good things take time and furnishing an apartment isn't something you do in two weeks. So over the turn of the year I narrowed my plans down to little improvements to our furnishing and I think I've now reached a point, where I'm almost fully satisfied with the results. Let me know what you think and have a lovely first sunday of advent everyone!

24 Nov 2014

Herbst analog

Vor kurzem hatte ich eine Freundin zu Besuch, mit der ich bei einer Tasse Tee durch meine Fotoalben geblättert habe. Mittlerweile gibt es jede Menge davon, immer aufgeteilt in digitale und analoge Bilder. Und es ist jedes Mal das Gleiche
Hole ich meine analogen Bilder vom Entwickeln ist die Freude erst groß, dann verstaue ich die Kuverts aber meist schnell in irgendwelchen Kisten und vergesse sie da. Meistens frage ich mich noch, ob ich welche davon auf Flickr stellen soll (aber ihr kennt mich, das ist wenig wahrscheinlich, ich bekomme ja kaum Facebook und Instagram unter einen Hut), oder ob etwas davon auf den Blog wandert. Oft verwerfe ich die Idee, weil ich den Eindruck habe, die gescannten Pendants sind im Vergleich zum Original zu fahl, die Motive wenig spektakulär und bei euch kommen sie auch nicht so gut an. 
Doch blättere ich dann durch mein digitales Fotoalbum sehe ich oft nur gestellte bunte Bilder, schön zum Ansehen, aber mehr auch nicht. Mit jedem analogem Foto verbinde ich dagegen eine Geschichte, einen ganz speziellen Moment. Da sind alle meine Freunde, meine Familie, Dinge, die mich gefesselt haben. Bilder, von denen es nur eine Aufnahme gibt (weil Film entwickeln teuer ist und ich eine arme Studentin) und nicht 50 Stück aus der Reihenaufnahme, von denen ich mir danach einfach das Beste heraussuche. Bilder, wegen derer ich mitten im Gehen abrupt stehen geblieben bin, nur, um sie zu fotografieren. 
Und deswegen habe ich mir vorgenommen, euch nicht mit meinem analogen Geknipse zu verschonen. Zu meinem Erschrecken habe ich das seit über einem halben Jahr getan, damit ist jetzt aber Schluss (auch wenn das bedeutet, dass ihr im Winter die Badefotos vom Sommer zu sehen bekommt). Jetzt aber erstmal relativ zeitnahe Aufnahmen aus dem Spätsommer und Herbst und euch damit ein hofffentlich schöneren Wochenstart als hier im ewig grauen Niederbayern. Wir lesen uns! 

Der morgendliche Weg zur Uni
Lange Nachmittage mit Anna und Adobe Premiere im Computerraum
Seltsame Ecken in der Uni
Wandern mit Thy
Mit Ulli das Blumenfeld nach den letzten noch nicht verwelkten Gladiolen absuchen
Einsame Topfpflanzen und Lichtspiele am Boden
Mein Wald (ich sage das nicht nur so, das ist tatsächlich mein Wald)
Kleinstadt Tristesse
Wunderschöne Statuen auf dem Zentralfriedhof
Müde, aber glücklich - endlich oben angekommen
Vater und Sohn beim Angeln
Flusskrebse im Bach fangen (oder in meinem Fall: Zu fangen versuchen, wie ein Kind quietschen sobald ich es geschafft habe, sie zu berühren, und sie dann wieder loszulassen)
Hannes mit Tee und Kuchen auf dem Berg

I recently noticed that i haven't shown you any of the pictures I shot on film for more than half a year. As this has to change, I will try to catch up on all the pictures I forgot somewhere in boxes (even if this means that you will see photos from our summer holiday in december), starting with a small selection of shots from late summer and autumn. Have a good week everyone!